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10 schöne Ideen, um als Familie anderen in der Adventszeit eine Freude zu bereiten

Foto einer Kernfamilie bei der Weihnachtsfeier
Entwicklung und Erziehung
© stock.adobe.com / Konstantin Yuganov
von Alexandra von PlĂĽskow - Kaminski

Mit dem Advent verbinden wir Familienzeit, viele Lichter, satt gedeckte Tische und natürlich Geschenke. Eine schöne und intensive Zeit, in der es auch wichtig ist, an die zu denken, denen es nicht so gut geht.
10 kleine Ideen, wie man als Familie anderen eine Freude bereiten kann, stellt der folgende Beitrag vor.

Lesedauer:
2 min

Ideen fĂĽr eine warme Vorweihnachtszeit daheim

Die Adventszeit bietet zahlreiche Möglichkeiten, anderen Menschen im Alltag eine Freude zu bereiten. Viele Aktivitäten lassen sich unkompliziert gemeinsam mit Kindern umsetzen und stärken Zugehörigkeit, Achtsamkeit und kleine Momente des Miteinanders. Ob in Schule, Kita, Nachbarschaft oder Familie – mit einfachen Gesten entsteht ein wohltuendes Gefühl von Verbundenheit.

Kreative und soziale Aktionen im Advent

Vorlesen und kleine Ăśberraschungen gestalten

Ein Weihnachtsbuch vorzulesen ist eine schöne Möglichkeit, Gemeinschaft zu schaffen. Eltern oder Großeltern können in der Kita oder Grundschule anfragen, ob sie einer Gruppe oder einzelnen Kindern vorlesen dürfen – gern auch mehrsprachig, wenn Geschichten aus verschiedenen Herkunftsländern stammen.

Eine weitere liebevolle Geste ist eine selbstgebastelte Weihnachtskarte für pädagogische Fach- oder Lehrkräfte. Gemeinsam gestaltet, kann sie heimlich im Fach oder auf dem Schreibtisch abgelegt werden und sorgt so für eine wertschätzende Überraschung.

Gemeinsames Helfen im Alltag

Viele kleine Alltagsgesten bringen Licht in die Adventszeit. Dazu kann gehören, ältere Nachbarinnen oder Nachbarn zu unterstützen und beim Einkaufen etwas mitzubringen. Ebenso schön ist es, an Weihnachtswunsch‑Bäumen kleine Wünsche anderer Kinder zu entdecken und gemeinsam zu entscheiden, welchen Wunsch man erfüllen möchte.

Begegnungen, Naturerlebnisse und Kreativität

Spielen, Erleben und Entdecken

Ein Spielenachmittag mit einer alleinstehenden älteren Person schafft Nähe und gemeinsame Freude – mit Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Mau‑Mau“ oder „Fang den Hut“ sowie einem warmen Getränk.

Auch ein selbst eingerichtetes Futterhäuschen für Vögel bietet eine Möglichkeit, die Natur bewusst wahrzunehmen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Beim Erfinden eines digitalen Buches entstehen kreative Geschichten: Eltern und Kinder ĂĽberlegen sich eine Handlung, malen Bilder und gestalten daraus ein digitales Werk, das sich wunderbar als AdventsgruĂź eignet.

Kleine Gesten im Alltag

Im Advent können auch versteckte „Gute‑Laune‑Macher“ Freude bringen. Beispiele sind:

  • bemalte Steine, die auf Wegen ausgelegt werden
  • kleine Zettel mit freundlichen Botschaften an öffentlich sichtbaren Orten

Diese Mini‑Überraschungen werden oft zufällig entdeckt und zaubern anderen ein Lächeln ins Gesicht.

Kontakt halten und UnterstĂĽtzung schenken

Überraschungs‑Post und Engagement

Eine selbst gebastelte Überraschungs‑Post eignet sich, um Menschen wieder anzuschreiben, die man lange nicht kontaktiert hat. Fotos aus dem vergangenen Jahr und ein gemeinsamer Gruß machen den Umschlag besonders persönlich.

Darüber hinaus kann es hilfreich sein, bei Einrichtungen wie einem Wärmebus, Tierheim oder Krankenhaus nachzufragen, welche Unterstützung dort benötigt wird. Manchmal sind es Sachspenden wie warme Socken, Futter oder Malutensilien – manchmal wird auch tatkräftige Hilfe gebraucht, etwa beim Gassi gehen mit einem Hund. Gut erhaltene Bücher, Spiele oder Kleidung lassen sich zudem an Basare, Kleiderkammern oder Kitas weitergeben.

Advent als Zeit der Achtsamkeit

Die hier gesammelten Anregungen können Ausgangspunkt für viele weitere Ideen sein, mit denen Familien anderen Menschen eine Freude machen. Im Mittelpunkt stehen Wärme, Achtsamkeit, Wertschätzung und ein bewusstes Miteinander – Werte, die weit über die Vorweihnachtszeit hinaus bedeutsam bleiben.

Zuletzt geändert am 27.02.2026

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Themen:
Advent
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Familie
WĂĽnsche
Freude
Vorweihnachtszeit
Gutes tun
Sozialkompetenz
Ăśber den Autor/die Autorin
Foto der lernando-Autorin Alexandra von PlĂĽskow-Kaminski

Alexandra von Plüskow-Kaminski hat mehr als 20 Jahre als Grundschullehrerin gearbeitet und war als Fachberaterin tätig. Dabei war sie u.a. zuständig für die Übergänge von der Kita in die Grundschule und von der Grundschule in die weiterführende Schule. Seit März 2022 koordiniert sie das Sprachbildungszentrum Lüneburg.

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