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Für Klassenarbeiten üben - Darauf sollten Eltern achten

Mutter und Kind lernen gemeinsam
Entwicklung und Erziehung
© pololia - Fotolia.de
von Alexandra von Plüskow - Kaminski

Die nächste Klassenarbeit kommt bestimmt - und an den meisten Schulen werden diese innerhalb kurzer Zeit hintereinander geschrieben. Deshalb ist es sinnvoll, einen guten Zeitplan für die Vorbereitung zu entwerfen. Worauf Eltern und Kinder außerdem achten sollten, nennt der folgende Beitrag.

Lesedauer:
2 min

Gut geplant …

Klassenarbeiten kommen selten überraschend. Viele Schulen geben die Termine spätestens zwei Wochen vorher bekannt. Damit Ihr Kind den Überblick behält, lohnt es sich, einen gut sichtbaren Kalender aufzuhängen – etwa in der Küche, im Flur oder am Arbeitsplatz Ihres Kindes. Dort trägt es alle Termine in einer festgelegten Farbe ein: Klassenarbeiten, Referate, Abgabefristen und weitere schulische Verpflichtungen.

Auf dieser Basis entwickeln Sie gemeinsam einen Lernplan, der alle wichtigen Termine berücksichtigt.

Terminplan

Schritt für Schritt strukturieren

Ein guter Terminplan ist klar und übersichtlich. Überlegen Sie gemeinsam:

  • Welche Inhalte stehen für die nächsten Arbeiten an?
  • Wie viel Zeit sollte pro Tag oder Woche eingeplant werden?

Kurze, regelmäßige Lerneinheiten sind besonders effektiv:

  • In Fremdsprachen reichen oft zehn Minuten täglich, um Vokabeln oder Grammatikthemen zu wiederholen.
  • In Mathematik kann pro Tag eine Regel mit wenigen passenden Aufgaben geübt werden.

Besprechen Sie außerdem, was für den Unterricht noch besorgt werden muss: Geodreieck, Mappen, Karteikarten oder Schreibmaterial. Legen Sie fest, wann diese Dinge besorgt werden.

Ist der Lernplan erstellt, wird er schriftlich festgehalten. Erledigte Aufgaben können abgehakt werden – das zeigt Ihrem Kind täglich seine Fortschritte.

Lernkanäle feststellen

Wie lernt Ihr Kind am besten?

Jedes Kind lernt anders. Finden Sie gemeinsam heraus, welcher Lernkanal Ihrem Kind am meisten hilft:

  • Visuell: Inhalte durch Zeichnungen, Skizzen oder Zeitstrahlen veranschaulichen
  • Auditiv: Vokabeln oder Texte laut lesen
  • Strukturiert: Stichworte am Rand markieren, Textinhalte gliedern

Auch digitale Unterstützung kann für Abwechslung sorgen. Viele Programme und Apps – beispielsweise phase6 – bieten passende Vokabelsets zu gängigen Lehrwerken. Entscheidend ist, dass Ihr Kind in einem aufgeräumten, ruhigen Umfeld arbeitet – ohne TV, Handy oder andere Ablenkungen.

Regeneration

Ausgleich zum Lernen

Ebenso wichtig wie Üben ist die Erholung. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind:

  • Zeit für Freizeitaktivitäten hat – sportlich oder kreativ
  • regelmäßig und abwechslungsreich isst
  • ausreichend schläft – etwa zehn Stunden pro Nacht für Grundschulkinder

Nur ein ausgeruhtes Kind kann in der Schule und am Nachmittag effektiv und nachhaltig lernen.

Zuletzt geändert am 27.02.2026

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Themen:
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Über den Autor/die Autorin
Foto der lernando-Autorin Alexandra von Plüskow-Kaminski

Alexandra von Plüskow-Kaminski hat mehr als 20 Jahre als Grundschullehrerin gearbeitet und war als Fachberaterin tätig. Dabei war sie u.a. zuständig für die Übergänge von der Kita in die Grundschule und von der Grundschule in die weiterführende Schule. Seit März 2022 koordiniert sie das Sprachbildungszentrum Lüneburg.

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