Versetzung gefährdet?

Was kann man tun?

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Versetzungsgefährdung und Versetzung

Im Winter und Sommer gibt es bundesweit Zeugnisse, die die schulischen Leistungen der Kinder bewerten und aussagen, ob ein Kind versetzt wird oder nicht. Nicht nur Schüler sind aufgrund dieser Beurteilung sehr nervös - auch Eltern bangen um die Entscheidung der Versetzung. Ist das Kind tatsächlich versetzungsgefährdet, heißt es schnell und effektiv handeln, um Wissenslücken zu schließen und die Versetzung zum Ende des Schuljahres zu garantieren. Dieser Fall tritt dann ein, wenn die Noten zum Zeitpunkt des Halbjahres mangelhaft sind und eine Versetzung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich wäre.

Versetzungsgefährdet heißt nicht sitzen bleiben
Da nicht versetzt werden kann, wenn zwei mangelhafte Leistungen (5) oder eine ungenügende Leistung (6) vorliegen und kein Ausgleich vorhanden ist, erfolgt bei diesem Notenbild im Halbjahr eine Warnung. In der Regel suchen Lehrer aber auch den Kontakt, bei schwach ausreichenden Leistungen, wenn z.B. aus einer 4 schnell eine 5 werden könnte.

Wenn nur eine 5 im Zeugnis steht, so stellt das für die Versetzung kein Problem dar, wenn alle anderen Leistungen mindestens ausreichend sind.

Regelungen zur Versetzung
Die Regelungen zur Versetzung sind in jedem Bundesland unterschiedlich, es lassen sich aber doch Gemeinsamkeiten erkennen: Man unterteilt dabei zunächst die Fächer in Hauptfächer (im Durchschnitt mit vier Wochenstunden Unterricht) und Nebenfächer (mit durchschnittlich höchstens zwei Wochenstunden). Je nach Bundesland können eine oder zwei mangelhafte Leistungsbewertungen in einer Einzelfallentscheidung der Zeugniskonferenz durch ein oder zwei gute Leistungen ausgeglichen werden. Grundlegende Leitlinie für die Entscheidungen der Zeugniskonferenz ist immer die Einschätzung, ob im nächsten Schuljahr eine erfolgreiche Mitarbeit erwartet werden kann.

In der gymnasialen Oberstufe gibt es keine Unterscheidung nach Haupt- und Nebenfächern. Hier findet auch keine Versetzung mehr statt; ein freiwilliges Zurückgehen ist einmalig möglich. Dies ist insbesondere angezeigt, wenn die Zulassung zur Abiturprüfung gefährdet ist.

Was können Eltern bei einer Versetzungsgefährdung tun?

Die Noten Ihres Kindes sind im Keller, zum Halbjahreszeugnis kam die Nachricht: Wenn sich nichts ändert, ist die Versetzung gefährdet. Was können Sie jetzt tun, um ihrem Kind zu helfen.

  1. Mit den Lehrern sprechen - Ursachenforschung.
    • Welche Fächer sind betroffen, was sind die Ursachen, wo kann man ansetzen.
    • Woran liegt die schlechte Note auf dem Halbjahreszeugnis?
    • Wie verhält sich das Kind im Unterricht? Ist es unaufmerksam und stört sogar?

  2. Ruhig bleiben und dem Kind signalisieren, dass Sie da sind und es unterstützen.

  3. Die häusliche Situation betrachten:
    • Bekommt das Kind genügend Aufmerksamkeit?
    • Kann das Kind zu Hause in Ruhe lernen?
    • Hat es feste Tagesabläufe, in denen Zeit für Schule, Freizeit, etc. vorgesehen sind?
    • Wer überprüft, ob das Kind das Gelernte auch verstanden hat?
    • Hat es die Chance, sich beim Lernen mit Fragen an jemanden zu wenden?

  4. Die Probleme analysieren und einen Plan aufstellen:
    • Engere Betreuung bei den Hausaufgeben
    • Nachhilfe organisieren oder gemeinsam mit dem Kind lernen
    • Belohnungssystem installieren (wenn die nächste Arbeit besser läuft, machen wir einen Ausflug)
    • Förderunterricht der Schule wahrnehmen
    • Freunde des Kindes als Unterstützung hinzuziehen
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