Über den Autor/die Autorin

Christine  Kammerer

Christine Kammerer, Politologin M. A., Heilpraktikerin (Psychotherapie), freie Journalistin und Trainerin. Berufliche Stationen: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundeszentrale für politische Bildung, Deutscher Kinderschutzbund.


Überfordert durch Über-Förderung
Selbst die Allerkleinsten werden heute intensiv gefördert – die Förderung beginnt häufig bereits im Alter von zwei bis drei Monaten. Wie selbstverständlich werden Babys und Kleinkinder von einem Kurs zum nächsten chauffiert: Babyschwimmen, motorische Förderung, Kinder-Yoga zur Entspannung und kaum können die Kleinen ein paar Worte sprechen, sind auch schon erste Fremdsprachen-Angebote gefragt. Die Leiter dieser Kurse sind meist pädagogische Laien und falls überhaupt, dann bestenfalls in der angebotenen Disziplin ausgebildet. Das Motto lautet dabei offenbar schlicht „je früher, desto besser“, denn die Angebote entsprechen in aller Regel nicht dem Entwicklungsstand von Kindern oder gar Kleinkindern.

Vom Opfer zum Täter - Mobbing ist kein Kavaliersdelikt!
Beim Mobbing gibt es einen Täter und ein Opfer. Das ist die weit verbreitete Meinung und meist erscheint es auf den ersten Blick auch so, als ob sich beide Rollen klar identifizieren lassen. Doch meist ist der Verursacher einer Mobbing-Situation auch selbst ein Opfer und oft wird überhaupt erst dadurch zum Mobber. So werden aus Opfern Täter. Deswegen lohnt es sich bei Mobbing-Delikten ganz genau hinzusehen.

Respekt – Wo hört Toleranz auf?
Wir leben in einer sehr freien Gesellschaft. Die Möglichkeiten, aus denen jeder einzelne wählen kann, sind immens. Er kann seine eigene Lebensform entfalten, ganz gleich ob es sich um die Berufswahl, die Religionsfreiheit, um die freie Meinungsäußerung oder andere persönliche Vorlieben handelt. So viel Freiheit führt zu einer starken Differenzierung und zu einer großen Vielfalt. Die Menschen in einer freien Gesellschaft können nur dann in Frieden zusammen leben, wenn es gleichzeitig ein hohes Maß an Toleranz gegenüber anderen Lebensformen gibt und jeder die individuellen Besonderheiten des anderen respektiert. Andererseits muss diese Toleranz auch ihre Grenzen haben, um nicht wahllos ins Beliebige auszuufern: Es kann nicht bedeuten, dass wir blind werden für Strukturen, die Intoleranz fördern.

Im Diätwahn - extreme Ernährungsformen bei Kindern
In Deutschland sind fast neun Prozent aller Minderjährigen im Alter von drei bis 17 Jahren übergewichtig und immerhin 6,3 Prozent von ihnen adipös. Gleichzeitig führt ein nach wie vor vollkommen überzogenes Bild vom idealen Körper in den Medien dazu, das viele Kinder und Jugendliche mit ihrem Gewicht unglücklich sind – selbst dann, wenn es vollkommen normal ist.

Wie besorgniserregend ist die Verrohung unserer Gesellschaft?
Zahlreiche Menschen in Deutschland beobachten die Berichterstattung über Gewalttaten in den Medien mit großer Aufmerksamkeit. Viele von ihnen gewinnen dabei zunehmend den Eindruck, als ob die Verrohung insgesamt stetig und beängstigend zunimmt. Gleichzeitig drängt sich die Wahrnehmung auf, dass die Zuwanderung dafür irgendwie mitverantwortlich ist. Das hat verschiedene Gründe: Als der ehemalige deutsche Innenminister Thomas de Maizière Anfang 2016 die aktuelle die Kriminalitätsstatistik vorstellte, bezeichnete er die Verrohung der Gesellschaft plakativ als „besorgniserregend“. Doch die aktuellen Statistiken belegen, was auch führende Kriminologen bestätigen: Dies ist nicht der Fall.

Warum Helikopter-Eltern ihren Kindern mehr schaden als nützen
Viele Eltern glauben, ihren Kindern damit einen Gefallen zu tun, dass sie ihnen alle Gefahren aus dem Weg räumen. Das zeigt sich beispielsweise an der großen Anzahl der Schüler, die frühmorgens mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Doch Psychologen und Pädagogen warnen zunehmend davor, den eigenen Nachwuchs nach allen Regeln der Kunst zu behüten und zu verwöhnen.

Künstliche Intelligenz im Kinderzimmer – berechtigte Sorgen
Künstliche Intelligenz (KI) macht vieles möglich. Neben sinnvollen Anwendungen für diverse Branchen und Berufe, beispielsweise für Lehrer und Schulen, sind inzwischen auch zahlreiche kleine Werkzeuge für Privatpersonen auf dem Markt. Spionage-Software zum Beispiel. Nach dem Babyphon entdecken nun viele Eltern die smarten Helferlein als nützliche Instrumente zur totalen Überwachung ihrer Sprösslinge von der Wiege bis weit ins Teenager-Alter hinein. Doch KI kann noch viel mehr: Es gibt sogar Apps, die den Eltern Wort für Wort erklären, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Und natürlich benötigen alle diese Anwendungen „Futter“, um zu lernen und ihre Dienstleistungen stetig zu optimieren: Sie wollen mit Daten gespeist werden. Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Skandale im Zusammenhang mit skrupellosen Datensammlern, aber auch IT-Unternehmen, die allzu leicht Zugang zu diesen Daten gewähren, müssen folgende Fragen pädagogisch beleuchtet werden: Welche Sorgen sind im Hinblick auf KI berechtigt und wie sollen Eltern, Erzieher und Pädagogen künftig mit dem technologischen Fortschritt umgehen?

Straftaten an der Schule – aktuelle Fakten und Perspektiven der Prävention
Gewalt unter Schülern und sogar gegen Lehrer gehört heute zum traurigen Alltag an vielen deutschen Schulen. Die Zahl der Straftaten steigt besorgniserregend an. Einige Städte und Regionen wie zum Beispiel Berlin und Nordrhein-Westfalen tun sich dabei in den Statistiken besonders hervor. Andere Länder haben das Problem offenkundig weitaus besser im Griff. Meist handelt es sich bei den Taten um minder schwere Handlungen wie leichte Körperverletzungen. Auch kleinere Drogendelikte, rechtsextrem motivierte Vorfälle und Straftaten der Kategorie „gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ sind weit verbreitet. Gravierende Gewalttaten spielen dabei jedoch keine herausragende Rolle und auch Intensiv- oder Mehrfachtäter sind glücklicherweise eine sehr seltene Ausnahmeerscheinung.

Wie viel Digitalisierung verträgt die Schule?
Eine große Mehrheit der Deutschen ist sich sicher: In Zukunft finden Menschen nur noch dann einen guten Arbeitsplatz, wenn sie über ein grundlegendes Verständnis digitaler Technologien verfügen. Viele von ihnen glauben gleichzeitig, dass die meisten Menschen in Deutschland noch nicht ausreichend Digitalkompetenz besitzen. Diese zu vermitteln sei Aufgabe der Schulen, sagen 84 Prozent von 1000 Befragten im Rahmen einer Studie übereinstimmend.

Wie die digitale Filterblase unseren Blick verengt
Filterblasen sind etwas sehr Menschliches. Wir bewegen uns tagtäglich und Zeitlebens in solchen abgeschotteten Informationsräumen und tun dies seit Menschengedenken. Filterblasen sind durchaus nützlich, denn sie reduzieren die Informationsflut auf ein erträgliches Minimum und versorgen uns gleichzeitig mit den notwendigen Informationen.

Haul und Unboxing - neue Werbeformen im Internet
>Wenn Kaufentscheidungen anstehen informieren sich Kinder und Jugendliche vorab über Produkte wie selbstverständlich im Internet. Als Quelle dienen meist Bewertungen anderer Nutzer in sozialen Netzwerken, zum Beispiel YouTube-Videos, die von Privatpersonen produziert wurden. Ihre Inhalte werden im Unterschied zur Werbung von Unternehmen als authentisch und sympathisch empfunden. Sie genießen daher eine hohe Glaubwürdigkeit. Inzwischen handelt es sich jedoch bei den Inhalten immer häufiger nicht mehr um echte Verbrauchermeinungen, sondern um gekaufte Bewertungen. Die Filmemacher stellen die Produkte natürlich gerne sehr positiv dar, weil sie schlicht dafür bezahlt werden. Das ist vor allem deswegen problematisch, weil Kinder und Jugendliche oft nicht mehr unterscheiden können, ob es sich noch um Unterhaltung oder schon um Werbung handelt.

WhatsApp, Snapchat, Instagram – diese Apps sind bei Kindern und Jugendlichen besonders beliebt
Praktisch alle Jugendlichen, aber auch die allermeisten Kinder besitzen heute bereits ein Smartphone. Das mobile Endgerät ist aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie kommunizieren damit beinahe rund um die Uhr. Einige Apps wie zum Beispiel Whatsapp nutzen sie dabei besonders gerne und intensiv. Auch Snapchat, Instagram und Youtube sind bei ihnen sehr beliebt. Hier ein kurzer Überblick über die gängigen Anwendungen.

Müssen Kinder heute wieder Struktur und Ordnung lernen?
Kinder lieben das Chaos. Erst nach und nach erwerben sie die Fähigkeit, Ordnung und Struktur in der Welt zu erkennen, die sie umgibt. Und sie lernen, diese Gesetzmäßigkeiten selbst auf ihr Umfeld anzuwenden. Sie lernen dies allerdings nur, wenn sie auch entsprechend gefordert und gefördert werden.

Kinder vor Übergriffen aus dem Netz schützen
Kinder und Jugendliche sind inzwischen ganz selbstverständlich im Internet unterwegs. So selbstverständlich, dass viele Eltern mitunter die Gefahren verharmlosen oder verdrängen, die im Netz lauern. Doch pädosexuelle Übergriffe im Netz kommen sehr viel häufiger vor als gemeinhin angenommen. Es ist daher von großer Bedeutung, dass Kinder von Anfang an neben der technischen Kompetenz auch ein Bewusstsein für die Gefahren entwickeln, die in virtuellen Welten lauern.

Fake-News erkennen
Fake-News sind eine Plage. Das Internet ist voll davon. Fast täglich kommen neue hinzu und besonders unübersichtlich wird die Lage bei Ereignissen wie zum Beispiel Terror-Anschlägen.

Das will ich haben - Umgang mit digitalem Kommerz
Es ist nicht neu, dass Kinder eine ganz besonders interessante Zielgruppe für die Werbewirtschaft sind. Neu sind allerdings die immer dreister werdenden Maschen von Werbetreibenden, aber auch von Online-Betrügern, um ganz gezielt schon die Jüngsten anzusprechen und sie in Werbeangebote hinein zu locken – nicht selten mit fatalen Folgen.

Gesunde Angst - kranke Angst
Angst gehört wie Freude, Wut oder Ekel zu unserer genetischen Mitgift seit Urzeiten. Gefühle der Angst sind uns Menschen also angeboren wie Hunger oder Durst. Und sie haben eine wichtige Funktion: Angst kann mitunter überlebenswichtig sein. Sie schärft unsere Konzentration und richtet die Aufmerksamkeit gezielt auf die Bedrohung. Sie hilft uns, eine Gefahr zu erkennen und uns in Sicherheit zu bringen. Durch die Angst werden enorme Kraftreserven freigesetzt, damit wir der Bedrohung gewachsen sind und möglichst schnell angemessen handeln können.

Spielen im virtuellen Raum - Kinder auf dem Weg zum totalen Realitätsverlust?
Millionen von Menschen verbringen heute einen Gutteil ihrer Zeit in Online-Spiele-Welten wie World of Warcraft und Second Life. Darunter sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche: Der Anteil der 10- bis 18-Jährigen betrug je nach Studie seit 2014 zwischen 70 bis über 90 Prozent. Durchschnittlich verbringen sie mehr als 100 Minuten pro Tag mit dem Daddeln.

Materialien zum Thema Ernährung im Unterricht
Über zehn Prozent aller Kinder in Deutschland sind am Tag ihrer Einschulung bereits übergewichtig oder sogar adipös. Als Hauptursachen gelten Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung. Auf Dauer gehen diese Kinder ein hohes Risiko ein, denn Übergewicht kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Bluthochdruck oder Diabetes Typ 2 führen.

Lifestage, Snapshat & Whatsapp - wo bleibt die zwischenmenschliche Nähe?
Jüngste Studien zum Medienverhalten Jugendlicher sind alarmierend. Sie bestätigen im Wesentlichen, was viele Eltern, Pädagogen und Erzieher schon seit geraumer Zeit befürchten: Durch die exzessive Medien-Nutzung wird das Soziale zunehmend verdrängt. Die konkreten Auswirkungen machen sich heute bereits bemerkbar. Man trifft zum einen immer häufiger auf einen eklatanten Mangel an Empathie und Konfliktfähigkeit, zum anderen nehmen narzisstische und egoistische Verhaltensweisen deutlich zu. Zudem ist kritisch zu bewerten, dass Jugendliche und junge Menschen immer weniger das Bedürfnis verspüren, sich mit dem realen Leben auseinanderzusetzen. Sie flüchten sich lieber in virtuelle Welten und empfinden diese nicht selten als attraktivere Alternative.

Verbale Entgleisungen - wann ist es Gewalt?
Die Gewalt an Schulen nimmt zu. Doch heute sind es nicht mehr so sehr die Schüler, die prügelnde Lehrer fürchten müssen. Es sind vielfach die Lehrer selbst, die bedroht und tätlich angegangen werden. Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) stellte im November 2016 in Düsseldorf eine repräsentative Forsa-Umfrage vor, in deren Rahmen bundesweit fast 2.000 Lehrerinnen und Lehrer befragt wurden. Sie ergab, dass fast ein Viertel aller deutschen Lehrer schon einmal beschimpft, bedroht und gemobbt wurde.

Leben mit dem Terrorismus in Deutschland
Die Furcht vor einem terroristischen Akt ist derzeit die größte Angst der Deutschen. 73 Prozent – also fast drei Viertel aller Bürger - fürchten sich vor Anschlägen. Durch das Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt hat diese Angst weiter Nahrung bekommen. Und sie ist durchaus berechtigt, denn es herrscht tatsächlich auch weiterhin eine hohe abstrakte Terrorgefahr.

Deutsche Schüler - Spießer und Streber statt Rebellen und Revolutionäre?
Vor allem in den Achtzigerjahren war die öffentliche Meinung in Deutschland vom Vorurteil geprägt, dass die meisten Jugendlichen sich vor allem durch Unlust und völliges Desinteresse hervortun. Die damals Heranwachsenden wurden dann auch treffend als „Null-Bock-Generation“ bezeichnet. Heute gelten die deutschen Schüler als allzu karriereorientiert, ehrgeizig und zielstrebig.

Gibt es ein Leben ohne WLAN?
Das Internet hat unseren Alltag vollständig erobert. 50 Millionen Deutsche sind inzwischen online. Online? Heute geht man nicht mehr Online! Das Internet ist schlicht allgegenwärtig - per WLAN. Es surrt und piept in einem fort, fast ohne Unterbrechung. Mal geht eine E-Mail ein, dann wieder eine Whatsapp-Nachricht. Auch Kinder kommen heute immer früher mit den Versuchungen des Internet in Kontakt. Und sie können ihnen noch viel weniger widerstehen als ihre erwachsenen Vorbilder.

ADHS – nehmen Verhaltensauffälligkeiten an Schulen wirklich zu?
Wächst in Deutschland tatsächlich eine „Generation ADHS“ heran, wie die Barmer GEK zugespitzt formuliert, oder sehen nur viel zu viele Eltern und Lehrer in ADHS und der Verordnung von Ritalin eine einfache Lösung für ihre eigenen Probleme?

Ernährung, Finanzen, Altersvorsorge - mehr Alltagswissen an der Schule?
Eine Kölner Schülerin sorgte dafür, dass die Diskussion um mehr Alltagswissen an der Schule im Jahr 2015 wieder einmal hochkochte. Sie schrieb in einem Twitter-Beitrag: „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ Kurz darauf forderten mehrere Politiker wie Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) die Einführung eines Unterrichtsfachs „Alltagswissen“.

Flüchtlinge an deutschen Schulen - Bestandsaufnahme und Ausblick
Im Jahr 2015 kamen etwa eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Darunter waren nach Schätzung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rund 300.000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche. Für die deutschen Schulen bedeutet dies eine gewaltige Herausforderung...

Handy-Nacken, SMS-Daumen und mangelnde Fitness ...
Smartphone, Tablet und E-Reader gehören heute zum Lebensalltag von Schülern. Doch die intensive Nutzung der kleinen mobilen Begleiter birgt erhebliche gesundheitliche Risiken...

Charakterbildung
Ein "guter Charakter" wird gemeinhin als fundamentale Grundlage für ein gutes und glückliches Leben verstanden, doch über das, was denn nun eigentlich den Charakter ausmacht und wie man ihn angemessen fördern und formen kann, wird bis heute in verschiedenen Wissenschaftszweigen kontrovers diskutiert.

Versteckter und offener Rassismus an der Schule
Offenen Rassismus traf man in Deutschland bislang relativ selten an. Erst seit der starken Zuwanderung im September 2015 sehen wir uns in der Gesellschaft stärker mit offen rassistischen Tendenzen konfrontiert. Bis dahin handelte es sich in aller Regel meist um unterschwellige Übergriffe - ein abwehrendes Verhalten, das den Akteuren selbst oft nicht einmal so recht bewusst wurde.

Du oder Sie? Vom Umgang zwischen Lehrern und Schülern
Heute ist die Verunsicherung groß: Soll man Duzen oder Siezen? In vielen Bereichen – auch an den Schulen – ist eine Rückkehr zum förmlichen Sie zu beobachten und das hat gute Gründe.

Modebewusste Teenager – Schule als Laufsteg?
Kleider machen Leute. Die Wahrheit, die in dieser alten Spruchweisheit liegt, hat bis heute nicht an Gültigkeit verloren: Kleidung sagt vieles aus über die Herkunft eines Menschen. Man kann daran die soziale Schicht ablesen und bei vielen sogar die Konfession. Nicht selten werden Schüler aufgrund ihres Outfits abgestempelt und allein deswegen ausgegrenzt, weil sie sich keine Markenklamotten leisten können.

Blau machen, Schwänzen, Schulverweigerung – Symptome der Schulangst
Der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft steigt und dies bekommen Kinder oft schon im Vorschulalter zu spüren. Spätestens mit der Einschulung nimmt Bildung in vielen Familien einen hohen und nicht selten allzu hohen Stellenwert im Alltag ein. Die hohen Anforderungen der Eltern erzeugen beim Nachwuchs immer häufiger Stress-Symptome.

Generation iPad – der lange Abschied von der Kreidezeit
Computer und Internet sind heute bereits an allen deutschen Schulen vorhanden, doch Studien zeigen, dass sie im Schulalltag kaum genutzt werden. Auf dem gesamten Bildungssektor liegt Deutschland auf Platz 17 im internationalen Vergleich, wenn es um die Einbeziehung von digitalen Medien in den Unterricht geht. Spalten Sich Deutschlands Schulen zunehmend von der Lebenswirklichkeit der Gesellschaft ab?

Bewusstsein schaffen für Fair Trade
Wir Deutschen kaufen gerne billig ein. An den Aufwand, den die Produktion der konsumierten Waren verursacht, denken wir dabei selten. Und wir beschäftigen uns kaum damit, wer diese Produkte herstellt, welche Produktionsschritte dabei durchlaufen werden oder auf welchem Weg die Ware in zu uns gelangt.

DSDS - Fankult unter Jugendlichen
Fankult ist keine Erfindung der Neuzeit. Stars und Sternchen sind heute das, was in der Antike die Helden waren. Verehrt wurden damals Krieger, Sportler und Gladiatoren. Das Außergewöhnliche hat Menschen schon immer fasziniert, ob dies nun die Faszination des Grotesken oder tatsächlich außergewöhnliche Leistungen waren.

Weichei oder ganzer Kerl - männliches Rollenverhalten
Es sind längst nicht mehr die althergebrachten männlichen Tugenden, die an deutschen Schulen zählen, sondern die weiblichen: Anpassungs- und Kommunikationsfähigkeit punkten, Dominanzstreben und Aggression, also die klassischen Eigenschaften, die Männern in mehr oder weniger starker Ausprägung in allen Kulturkreisen zugeschrieben werden, sind dagegen nicht erwünscht.

Jugendliche mischen mit - Engagement und Ehrenamt
Die jüngste Bertelsmann-Studie zum freiwilligen Engagement zeigt: Jugendliche in Deutschland sind sehr aktiv und sie würden sich sogar gerne noch stärker engagieren, wenn sie mehr Zeit hätten.

Nachhaltige Ernährung
Nachhaltige Ernährung bezeichnet ein Konzept, das verschiedene Dimensionen des Lebens umfasst: Es bezieht sich auf das Leben jedes einzelnen Menschen und auf dessen Gesundheit es ist also ebenso individuell wie global, indem es, unter Einbeziehung der Wirtschaft, auch Verantwortung für die Umwelt und für unsere Mitmenschen beinhaltet. Nachhaltig bedeutet außerdem Generationengerechtigkeit.

Graffiti - zwischen Kunst und Vandalismus
Graffiti spaltet die Geister. Was ist von einer Jugendszene zu halten, deren Mitglieder sich zwar einerseits Konfliktlösung ohne Gewalt auf die Fahnen geschrieben haben, die aber andererseits vor Vandalismus nicht halt machen?

Rechtsextremismus unterwandert soziale Netzwerke
Rechtsextreme sind in allen sozialen Netzwerken aktiv - sie verbreiten dort ihre politischen Botschaften und rekrutieren neue Anhänger. Trotz aller gemeinsamen Bemühungen von Webseiten-Betreiber und Jugendschutzorganisationen gelingt es nicht, diese Aktivitäten gänzlich zu unterbinden.

LOHAS–nachhaltiger Lebensstil oder Kommerz mit gutem Gewissen?
Das englische Acronym LOHAS steht für "Lifestyle of Health and Sustainability". Es handelt sich dabei in aller Regel um Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen, die hohen Wert auf Gesundheit und Nachhaltigkeit legen, und gerne bereit sind, dafür etwas mehr Geld auszugeben. Kritiker bezeichnen die LOHAS auch als neue Konsumentenelite, als Lifestyle-Ökos oder „Biohèmes“.

Voll krass - Jugendsprache als Provokation
Erfahren Sie in diesem Thema der Woche mehr über die Veränderungen der Sprache und über die Quellen, aus denen sich immer neue Strömungen des Sprachflusses ergeben.

Wenn Schüchternheit zum Problem wird
Schüchterne Kinder und Jugendliche fühlen sich im Vergleich zu ihren lebhafteren Mitschülern häufig minderwertig. Sie empfinden sich als langweilig und unattraktiv und erleben sich selbst auch oft als wenig kompetent.

Klimaveränderung, Globalisierung, Finanzkrise – kein Grund zum Pessimismus!
Die Ergebnisse von Umfragen fielen noch nie so negativ aus. Nur jeder zehnte Deutsche glaubt daran, dass die Zukunft besser werden könnte als die Vergangenheit. Die Finanzkrise erzeugt bei vielen Menschen große Zukunftängste. Viele haben zudem im Zusammenhang mit der Krise das Vertrauen in ein effektives Politik-Management verloren. Doch wie entstehen solche Stimmungen in der Bevölkerung?

Internetkriminalität – Risiken und Prävention
Zu den häufigsten Delikten im Internet gehören Betrug, Sabotage und Softwarepiraterie. Aber auch bei der Verbreitung von pornographischen und Gewalt verherrlichenden Schriften weist das Internet eine traurige Bilanz aus. Vor diesem Hintergrund gewinnt gerade die Sensibilisierung minderjähriger Internetnutzer zunehmend an Bedeutung.

Facebook – soziales Netzwerk ohne Schutz und Sicherheit
Facebook ist mit rund 1,35 Milliarden Nutzern(Stand 2016) das größte soziale Netzwerk weltweit. Gründer Mark Zuckerberg (Geboren: 14. Mai 1984) erklärte das geltende Konzept von Privatsphäre für nicht mehr zeitgemäß. Entsprechend groß sind die Lücken bei Datenschutz und Datensicherheit.

Kleider machen Leute - die Macht der Marken
Die Bedeutung von Markenbekleidung unter Jugendlichen ist so groß wie nie zuvor.In der Shell-Jugendstudie wurde auch Daten über die Einstellung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Tragen von Markenbekleidung erhoben. 77,50 % gaben dabei an, Markenbekleidung sei „in“, und nur 22,50 % entschieden sich für „out“.

Eine neue Dimension der Jugendgewalt?
Die Brutalität der jugendlichen Täter, die in 2009 in München einen Manager derart mit Schlägen traktierten, dass er dabei zu Tode kam, rief große Erschütterung hervor. Es blieb nicht bei dieser einzelnen Begebenheit, denn seither machten immer wieder spektakuläre Gewaltszenen Schlagzeilen.