Über den Autor/die Autorin

Hildegard Dierks

Hildegard Dierks hat ihr Lehramtsstudium in den Fächern Englisch und Pädagogik für die Sekundarstufen I und II absolviert und an der Universität Bielefeld das Magisterstudium mit dem Schwerpunkt Computerlinguistik abgeschlossen. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Online-Autorin und Online-Redakteurin für verschiedene Zielgruppen, z.B. Eltern. Zu ihren Themenschwerpunkten zählen alle Themen rund um Grundschule, Fremdsprachenlernen, Musikerziehung, computergestütztes Lernen aber auch schulpolitische Themen. Seit einigen Jahren ist sie begeisterte Anhängerin des sog. E-Learnings einer internetgestützten, zeitlich flexiblen Form des Studiums und der beruflichen Weiterbildung. Neben Lehrheften lernt man beim E-Learning auch in betreuten Chats und Webinaren. Frau Dierks lebt mit ihrer Familie in Ostwestfalen. In ihrer Freizeit hört sie gern Hörbücher und spielt Akkordeon.


Depressionen in der Schule – Ein Tabu?
Die Zahl herausfordernder Schülerinnen und Schüler steigt. Manche sind aggressiv. Einige Kinder und Jugendliche stören den Unterricht nicht, sondern haben „nur“ eine hohe Zahl an Fehlstunden, wirken niedergeschlagen, sind still und zurückgezogen. Vielleicht leiden sie an einer depressiven Verstimmung oder einer Depression durch die Schule. Im Schullalltag werden ihre Probleme leicht übersehen, ignoriert oder gar tabuisiert. Die Anzahl depressiver Schülerinnen und Schüler steigt. Sie brauchen Hilfe und Aufmerksamkeit.

Talentsuche für MINT-Fächer
Die Bewegung „Fridays for Future“ beeindruckt und polarisiert zugleich. Konfrontiert mit der ökologischen Wende sowie der zunehmendem Digitalisierung unserer Welt, kommt uns ein bekanntes Problem ins Bewusstsein: Fehlende Fachkräfte im MINT-Bereich.

Erste Hilfe macht Schule
Erste Hilfe leisten, wenn ein Mensch in Not ist, ist für uns alle eine wichtige Verpflichtung. Viele Menschen möchten gern Erste Hilfe leisten, fühlen sich aber oft unsicher. Nicht in allen Bundesländern steht in unseren Schulen das Thema „Erste Hilfe“ auf dem Bildungsplan. Welche Möglichkeiten gibt es für Kinder und Jugendliche sich damit früher als in der Vergangenheit auseinanderzusetzen?

Schülercoach
Coaching gibt es inzwischen auch für Schülerinnen und Schüler. Was ist der Grundgedanke des Coachings in der Schule? Welche Grenzen und Probleme sind in diesem Zusammenhang denkbar?

Bewertungsportale und Co. -
Schüler bewerten Unterricht und Lehrer
Schon immer träumten Schülerinnen und Schüler davon ihren Lehrern/-innen die Meinung zu sagen, ohne Nachteile zu befürchten. Tendenziell sind Autoritäten nicht mehr so furchteinflößend wie früher, aber dennoch liegen im Verhältnis Schüler/-in, Eltern und Lehrkräfte potenziell Konflikte, wenn es um die Beurteilung von Unterricht oder Zensuren geht.

Mehr Stille für Kinder
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Kurzsichtigkeit. Wie aber steht es um das Hören und die Hörfähigkeit unserer Kinder? Wie vielen Lärmquellen sind unsere Kinder ausgesetzt? Haben Kinder genügend Zeit für Stille und Ruhe? Mit mehr Stille für Kinder ist keine Grabesruh gemeint, sondern ein Lärmpegel, der mit der Gesundheit von Kindern vereinbar ist. Viel Lärm macht uns alle krank. Was kann man tun?

Handschrift – Schnee von gestern?
In der Grundschule lernen Kinder mit der Hand zu schreiben. Schon kurz nach dem Einschulungstag geht es los. Mit dem Stift in der Hand und voller Konzentration zeichnen Kinder Linien nach und schreiben stolz ihre ersten Buchstaben. Das ist für die meisten Kinder kein Problem, sondern ein Spaß. Sie machen schnell Fortschritte. Wird das so bleiben? Schule und Unterricht stehen vor einer digitalen Veränderung.

Kontrolle und Selbstoptimierung bei Jugendlichen und Kindern
Es wird immer wichtiger, sich optimal zu präsentieren. Kleine technische Geräte sog. Wearables gewinnen beim Kontrollieren und der eigenen Optimierung - so scheint es – an Bedeutung. Wir sehen schick gekleidete Jogger mit Brustgurt. Digitale Schrittzähler, eingebaute Sensoren in Laufschuhen, Fitnessarmbänder und Fitness-Apps, die Zahnbürste, die erst aufhört zu vibrieren, wenn wir drei Minuten geputzt haben, halten Einzug in unser Leben. Um eine Prüfung bestens zu bestehen, nehmen wir vorsichtshalber eine kleine, bunte Pille.

Europa – Ein Thema für Kinder und Jugendliche?
Als ich ein Kind war, fand in meiner Heimatstadt jedes Jahr im Sommer der sog. Europazug statt. Farbenprächtige Spielmannszüge aus Frankreich, Italien und den Beneluxländern mit auffälligen Musikinstrumenten präsentierten sich in einer bunten Parade. Europa feierte sich an diesem schönen Tag, Musikerinnen und Musiker aus anderen EU-Ländern waren an diesem Tag zu Gast bei Freunden. „Europa ist schön“, dachte ich als Kind.

Versagensängste in der Schule
In unserer Gesellschaft zählen Leistung und Erfolg viel. Die Schule vermittelt Wissen, bildet und erzieht. Nicht zuletzt ist Schule ein Raum, in dem Schülerinnen und Schüler Leistung erbringen und sich dem Leistungsvergleich stellen. Leistung zeigen zu müssen, kann Leistungsdruck erzeugen und dieser wiederum provoziert bei einigen Versagensängste.

Was ist ein Schülerstudium?
Schülerinnen und Schüler gehen zur Schule. Studentinnen und Studenten besuchen für ein Studium eine Universität, Hochschule oder Fachhochschule. So ist der Regelfall. Gibt es auch für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Universität zu besuchen oder Studieninhalte kennenzulernen? In welcher Form können Schüler/-innen in Kontakt kommen mit einem Studium oder gar studieren? Universitäten und Hochschulen haben spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler. Sie sind offene Häuser, die sich um zukünftige Studentinnen und Studenten bemühen.

Über sportlichen Ehrgeiz in der Grundschule
Am Wochenende spielen die Minikicker des örtlichen Fußballvereins. Eltern und Verwandte stehen am Spielfeldrand. Sie feuern an und freuen sich bei gelungenen Aktionen. Siegen macht Spaß. Aber man sieht auch weniger schöne Szenen: Manche Eltern schreien ihre eigenen und andere Kinder an, wenn etwas misslingt. Ungeschicklichkeiten und planloses Durcheinander auf dem Platz dürfen für sie nicht sein. Wie ist das mit unserem sportlichen Ehrgeiz bei Grundschulkindern?

Kleidung und Schule
Schule und Beruf wird oft in einem Atemzug genannt. Für bestimmte Berufe gibt es eine Berufsbekleidung. Jeder kennt eine Feuerwehruniform. Kleidete ein Arzt sich in einer Feuerwehruniform, würde das für erhebliche Verwirrung sorgen. Wie ist es in der Schule? In vielen Ländern tragen Schülerinnen und Schüler eine Schuluniform. In Deutschland gibt es regulär keine Schuluniform oder einen strengen Dresscode für Schülerinnen und Schüler. Manchmal sieht eine verabschiedete Hausordnung eine einheitliche Schulbekleidung vor. Aber gibt es ungeschriebene Schulbekleidungsregeln?

Reisen bildet – Stimmt das?
Es macht Spaß zu verreisen. Befreit von der täglichen Routine, können wir entspannen. Wir können uns auf Neues einlassen, unseren geografischen, kulturellen und menschlichen Horizont erweitern. Horizonterweiterung ist zwar kein klar definiertes, fachbezogenes Bildungsziel, hilft aber unsere Allgemeinbildung zu verbessern. Ja, Reisen kann bilden, besonders Menschen, die ohnehin gern lernen und bildungsnah sind aber auch die Menschen, die Erlebtes, Gefühltes, Gerochenes und Gesehenes brauchen, um leicht und nachhaltig lernen zu können. An Beispielen lässt sich gut verdeutlichen inwiefern Reisen Schülerinnen und Schüler jenseits von Klassenfahrten bilden kann.

Kein Smartphone – Anregungen für einen Tag
Ein Leben ohne Smartphone ist für viele unvorstellbar. Vor allem Jugendliche aber mittlerweile auch die Erwachsene nutzen es sehr oft: Wir hören Musik mit unserem Smartphone, fotografieren, filmen, flirten kommunizieren oder surfen im Internet, nutzen Apps für den Einkauf und die Bahnverbindung. Nur noch selten telefonieren wir mit dem Smartphone. Dieser kleine Alleskönner hat uns „im Sturm“ erobert. Smartphones sind nicht nur praktisch, sie sehen auch schick aus. Es ist ein Statussymbol, ein sog. Must-Have.

Über die Sprache der Jugend
„Wie geil ist das denn!“, „krass“, „leider geil“, „läuft bei dir“ oder „gönn dir!“ sind sprachliche Wendungen, Sätze und Wörter aus der Jugendsprache. Einige sind über die Altersgruppe der Jugend hinaus bekannt. Das Jugendwort des Jahres 2016 hat dagegen bei vielen Verwunderung ausgelöst. „Fly sein“ kennen nicht einmal alle Jugendlichen. Es gibt keine klare Definition von der Sprache der Jugend. Wie Jugendliche sprechen ist interessant.

Ausbildung oder Studium? – Eine schwierige Entscheidung
Jeden Tag geht der 18-jährige Jens zur Gesamtschule. Er möchte in zwei Jahren Abitur machen. Seine Zensuren sind mittelmäßig. Soll er eine Ausbildung machen oder später studieren?

Unterrichtsbeginn mit unausgeschlafenen Kindern
Eltern kennen diese Situation: Müde Teenager morgens aus dem Tiefschlaf reißen, damit sie rechtzeitig in der Schule sind. Wird in der ersten Stunde eine Klassenarbeit geschrieben, fragen sich Eltern dann sorgenvoll wie das funktionieren soll. Fahrschülerinnen und Fahrschüler müssen oft bereits vor sechs Uhr aufstehen, um pünktlich in der Schule zu sein. Um 8 Uhr ist Unterrichtsbeginn, gelegentlich um 7.30 Uhr. Eine echte Herausforderung für unausgeschlafene Teenager!

Mit Lesetechniken schneller lesen
Effektives, schnelles Lesen ist eine wichtige Schlüsselkompetenz in unserer Wissensgesellschaft. Mit Lesetechniken lässt sich unser Lesetempo in vielen Fällen deutlich beschleunigen ohne erhebliche Einbußen beim Textverständnis in Kauf nehmen zu müssen.

Pubertät und Sitzenbleiben
Circa 20 % der Schülerinnen und Schüler bleiben im Laufe ihres Schülerlebens in der BRD einmal sitzen. Das wurde bereits vor mehr als 10 Jahren im Rahmen von PISA ermittelt. Ein beachtlicher Prozentsatz von Schülerinnen und Schülern zeigt am Ende eines Schuljahres also nicht die notwendigen Leistungen, um in die nächst höhere Klassenstufe aufzurücken.

Von Vorbildern lernen
Schülerinnen und Schüler lernen durch Nachahmen von Modellen oder Vorbildern. Im deutschsprachigen Raum ist dieses vor allem durch den amerikanischen Lernpsychologen Bandura bekannt geworden. Wo finden Schülerinnen und Schüler diese Modelle zur Nachahmung? Ist unerwünschtes Verhalten auf falsche Vorbilder zurück zu führen? Wer kann ein Vorbild sein und unter welchen Bedingungen?

Wie wichtig sind Sekundärtugenden in der Schule?
Fleiß, Pünktlichkeit, Höflichkeit, Gehorsam, Treue und Zuverlässigkeit sind bekannte wichtige traditionelle Sekundärtugenden. Haben sie heute ausgedient? Nein, haben sie nicht. Das steht fest. Werden sie überhaupt in einer nennenswerten Weise vernachlässigt oder ist das nur eine falsche Wahrnehmung? Wo und wie kann die Erziehung zu Sekundärtugenden heute stattfinden? Was ist im Zusammenhang mit den Sekundärtugenden kritisch anzumerken?

Hören und Zuhören – Hörbildung für Kinder
Kannst du nicht hören? Du hörst nicht zu. Hör mal zu. Bereits in diesen alltäglichen Sätzen wird deutlich wie wichtig Hören und Zuhören im Alltag ist. Die meisten Kinder hören von Geburt an gut. Leider nimmt eine erworbene Schwerhörigkeit bei Kindern und Jugendlichen zu. Wie kann dieses wichtige Vermögen geschützt werden? Wie können wir lernen, besser zuzuhören?

Armes Elternhaus – geringere Bildungschancen
Immer wieder wird das deutsche Bildungssystem in internationalen empirischen Studien dafür gerügt, dass der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Bildung eines Schülers das Elternhaus d.h. die soziale Herkunft sei. Kinder aus sozial benachteiligten Familien geraten eher ins Abseits, wenn es darum geht einen optimalen Bildungsabschluss zu erreichen.

Instrumente spielen lernen – Privater Unterricht oder Musikklassen in der Schule?
Musikunterricht und Instrumentalunterricht sind Teil einer guten Bildung. Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis selbst zu musizieren. Um ein Instrument spielen zu lernen, haben wir zum einen die Möglichkeit eine der zahlreichen städtischen und privaten Musikschulen zu besuchen. Zum anderen bieten immer mehr Regelschulen zusätzlich zum regulären Musikunterricht sog. Musikklassen an.

Tod und Trauer: Ein Thema für den Unterricht
Der Tod ist traditionell ein Thema im Religions- und Ethikunterricht. Im Deutschunterricht begegnet uns das Thema in Dramen und Tragödien. Schülerinnen und Schüler sind aber auch auf andere Weise von dem Thema betroffen: Kinder sehen extreme Kriegsbilder, Bilder von Terroranschlägen oder schrecklichen Unfällen im Internet oder Fernsehen. Immer öfter wühlt darüber hinaus ein Selbstmord eines Mitschülers/einer Mitschülerin eine ganze Schulgemeinschaft auf.

Möglichkeiten nach der Schule
Was will und kann ich einmal werden? Diese Frage nach der beruflichen Zukunft ist für manchen Jugendlichen eine bohrende Frage, die Probleme aufwirft. Work & Travel, Freiwilligendienste oder Au-Pair Aufenthalte stehen hoch im Kurs bei jungen Menschen nach dem Schulabschluss. Es entsteht der Eindruck, dass junge Menschen sich eine Zeit der Nachreifung nehmen nach einer eilig absolvierten Schulzeit.

Schulfreundschaften und Schulerfolg
Schulfreundinnen und Schulfreunden tragen zum Wohlbefinden in der Schule bei. Insbesondere in angespannten Situationen, z.B. vor wichtigen Klausuren, beim Wechsel auf die weiterführende Schule, ist alles leichter, diese Herausforderungen gemeinsam mit der Schulfreundin oder dem Schulfreund zu meistern.

Grenzen bei Scherzen
Zunächst einmal ist gemeinsames Lachen positiv. Es wirkt sich günstig auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden aus, weil Stresshormone reduziert werden. In einer Klassengemeinschaft, in der gelacht wird, werden Spannungen und Konflikte leichter abgebaut. Gleichzeitig kann es das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kreativität steigern. Leider haben auch viele Scherze und Witze das Potenzial kränkend zu sein oder gehen auf Kosten einzelner Personen.

Konzentration steigern – Aber wie?
Wenn wir konzentriert sind, fokussieren wir unsere Aufmerksamkeit auf eine Sache. Wir bemühen uns bewusst und intensiv um etwas. In der Schule benötigen sowohl Lehrer als auch Schüler eine gute Konzentration für die Bewältigung ihrer Aufgaben. Eine gute Konzentration kommt uns anscheinend immer häufiger abhanden. Wir müssen uns um sie bemühen.

Erfolgsdruck durch Eltern
Erfolgsdruck ist eine Begleiterscheinung unserer Leistungsgesellschaft. Eltern, die ihre Kinder darin unterstützen, reif für eine erfolgreiche Teilnahme an unserer Gesellschaft zu werden, verkörpern die Erwartungen der Gesellschaft. Sie müssen ihren Kindern mit Liebe und Nachdruck erklären, warum es gut ist, engagiert zu lernen und Regeln zu befolgen. Eltern sollen darüber hinaus erfolgreiche Vorbilder für ihre Kinder sein. Das kann zu Übertreibungen führen.

"Gewaltvideos" – Gewaltprävention und Neue Medien
Negative Wirkungen von Videoaufnahmen, in denen Gewalt verherrlichende Szenen zu sehen sind, sind in Schule und Familie ein Dauerthema. Jugendliche suchen den Kick bei aggressiven Computerspielen, schauen Gewaltfilme am Computer oder drehen kurze Gewaltvideos selbst mit ihren Handys, die dann im Internet hoch geladen werden und dort schnelle Verbreitung finden.

Faulsein in der Schule
Faulsein hat keinen guten Ruf in der Schule. Ein fauler Schüler erledigt die Hausaufgaben nicht zuverlässig, arbeitet im Unterricht zu selten mit und trägt meistens auch insgesamt wenig zu einem Gelingen des Unterrichts bei, denn guter Unterricht lebt nicht zuletzt von Kommunikation und gezeigter Leistungsbereitschaft.

Online-Fortbildungen für Lehrer
Fortbildung online für Lehrer sind nicht etwa Fortbildungsveranstaltungen, für die man sich online anmeldet, sondern Online-Fortbildungen sind komplette Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer, die über das Internet angeboten werden.

Die Angst vor dem Wettbewerb
In vielen Bereichen leben wir in einer ergebnisorientierten Leistungsgesellschaft. Entsprechend werden wir mit Wettbewerbssituationen konfrontiert. Diese Situationen erzeugen ein breites Spektrum an Gefühlen, deren Bewältigung Schülerinnen und Schüler herausfordert. Angst ist nur ein Gefühl, das im Zusammenhang mit Wettbewerben bewältigt werden muss.

Für Demokratie interessieren
Sinkende Wahlbeteiligung, Radikalisierungstendenzen bei jungen Menschen, nachlassendes Engagement und Politikverdrossenheit machen zunehmend Sorgen. Besonders junge Menschen gelten als unpolitisch. Für sie scheint Demokratie eine Selbstverständlichkeit zu sein.

Doping in der Schule?
Doping ist in unseren Köpfen zunächst einmal eng mit Leistungssport verbunden. Der Dopingbegriff hat sich in jüngster Zeit allerdings erweitert. Wir sprechen von Hirndoping, um den Arbeitsalltag besser zu bestehen. Zappelige und unkonzentrierte Kinder werden mit Ritalin behandelt, um im Reiz überfluteten Alltag zurecht zu kommen, für Lehrer, Eltern und Mitschüler ansprechbar zu sein.

Hörverständnis: Richtig zuhören ist wichtig
Gutes Hören und richtig zuhören ist für erfolgreiches Lernen in der Regel unerlässlich. Ständig nehmen wir Geräusche, Stimmen oder Lärm wahr. Anders als Wegsehen ist Weghören nicht ganz so leicht. Laute Dauerbeschallung macht uns schwerhörig und krank.

Der Streit um die Zensuren
Zensuren erhitzen immer wieder die Gemüter. Schüler beklagen sich, wenn sie sich in ihrer Leistung ungerecht benotet fühlen. Die Leistungsbewertung erscheint in der Regel als Wortgutachten oder Ziffer unter einer Klassenarbeit oder auf dem Zeugnis. Wie sieht Streit um Zensuren, um die Leistungsbewertung von Schülern, aktuell aus?

"Muttersprache und Landessprache im Unterricht"
Unsere Kinder lernen bereits in der Grundschule eine fremde Sprache. In der öffentlichen Debatte um erfolgreiches Lernen in der Schule ist unstrittig wie wichtig gute Kenntnisse der Landesprache sind, das heißt hierzulande Deutschkenntnisse sind. Wir denken vor allem an Kinder mit Migrationshintergrund, denen oft gute Deutschkenntnisse fehlen.

Flirten mit dem Lehrer
Flirten gehört mehr oder weniger zu unserem Leben. Wenn SchülerInnen mit LehrerInnen flirten und umgekehrt, wird es jedoch leicht problematisch, denn das Verhältnis zwischen Schülerin und Lehrer und Schüler und Lehrerin ist alles andere als eine Flirtbeziehung.

Traumberuf Lehrer?
„Was willst Du einmal werden?“ Früher antworteten Kinder „Lehrerin“ oder „Lehrer“. Der Lehrerberuf war gesellschaftlich hoch angesehen.Das Ansehen des Lehrerberufs hat Kratzer bekommen. Nicht besonders viele Abiturientinnen und Abiturienten möchten ein Lehramtstudium aufnehmen im Vergleich zu dem sich abzeichnenden hohen Bedarf an Lehrkräften.

Elternpartizipation in der Schule
Kinder schulinteressierter Eltern lernen erfolgreicher in der Schule. Eltern, die ihrerseits einen guten Schulabschluss haben, können ihre Kinder oft besser in schulischen Angelegenheiten unterstützen. Damit ist nicht gemeint, dass Eltern für alle Zeiten den Satz des Pythagoras anwenden können müssen. Es geht darum, dass Eltern für ihre Kinder Bedingungen schaffen, in denen sie gut lernen können, dass Kinder das lernen, was wirklich wichtig ist.

Zu wenig männliche Lehrkräfte – Werden Jungen in der Grundschule benachteiligt?
„Frau K., Frau K. guck doch mal“, ruft ein Kind ihren Grundschullehrer. Der schnurbärtige Lehrer protestiert und erklärt, dass er doch wohl der Herr K. sei. Was für eine eigenartige Situation?

Störenfriede
Schwätzen, dem Lehrer und den Mitschülern Fratzen schneiden, Zwischenrufe, Klassenclown-Einlagen: Die Palette von Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht ist sehr breit und die Herausforderung an einen Lehrer diesen zu begegnen ist entsprechend hoch. Aber was kann man tun gegen die vielen alltäglichen kleinen Störungen, die in der Summe Lernen und Unterrichten ebenfalls beeinträchtigen?

Körpersprache im Unterricht
Weder Lehrer noch Schüler kommunizieren im Unterricht ausschließlich verbal sondern immer auch mit dem Körper vor allem mit unserer Mimik und Gestik. Diese Signale im Unterricht wahrzunehmen ist wichtig für erfolgreichen Unterricht.

Streitschlichter - Das Lernklima im Unterricht verbessern
Streit gehört zu unserem schulischen Alltag. Oft verläuft Streit in unserem Alltag jedoch ohne Regeln ab, dafür aber umso emotionsgeladener. Es wird beleidigt oder man ignoriert sich gegenseitig. Das Problem wird nicht gelöst: Man rennt auseinander oder spricht nicht mehr zusammen ohne dass eine akzeptable Lösung für beide Seiten gefunden wird. Aber wie findet sich eine Lösung?

Erfolgreich lernen mit Üben
Üben wird gelegentlich mit Monotonie und autoritärem, geistlosem Drill verbunden. „Wer einmal etwas verstanden hat, muss nicht üben“, denken viele Übungsgegner. Üben erfordert Geduld und Zeit und entbehrt ein wenig der Magie des Neuen. Wie steht es also um den Wert des Übens für erfolgreiches Lernen?

Musik im Englischunterricht
Fragt man Schüler warum sie Englisch lernen, hört man neben berufsbezogenen Erklärungen auch „Ich mag Englisch, weil es so viel tolle englische Musik gibt.“ Englisch lernen mit Hilfe englischsprachiger Musik drängt sich geradezu auf. Unsere erste Begegnung mit der Fremdsprache Englisch findet oft über Musik statt.

Reformpädagogische Konzepte: Natur statt Klassenzimmer
Das Erleben und die Auseinandersetzung mit Natur gehört zu den zentralen Ideen einiger reformpädagogischer Schulen. Reformpädagogische Schulkonzepte stehen jedoch nicht im Gegensatz zur staatlichen Regelschule. Der außerschulische Lernort Natur gewinnt aktuell an Bedeutung in der staatlichen Regelschule.

Problem Lehrermangel
Fehlt es an Lehrern, bedeutet dieses Unterrichtsausfall durch hoch qualifiziertes Lehrpersonal. Neue Anreize für den Lehrerberuf zu schaffen, ist eine wichtige Vorgehensweise, um langfristig Lehrermangel zu verringern. Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.

Teamgeist contra Wettbewerb beim Lernen
Teamgeist und Wettbewerb sind Begriffe aus der Welt des Sports. Teamgeist und Wettbewerb finden wir auch im Sportunterricht in der Schule. Im Wettbewerb miteinander steht man als Team oder als Einzelner. Sowohl Teamgeist als auch Bereitschaft zum Wettbewerb spielen aber auch in anderen Fächern beim Lernen und Lösen von Aufgaben eine wichtige Rolle, insbesondere mit Blick auf eine Vorbereitung für das spätere Berufsleben.

Laptopklassen
Laptops wirken oft wie ein schickes, modernes Accessoire. Aus Studium und Beruf sind sie schon nicht mehr wegzudenken. Macht es also Sinn, Schulklassen stärker als bisher mit Notebooks zu versorgen?

Deutsche Sprache - Schimpfwörter, Anglizismen und Fremdwörter
„Deutsche Sprache, schwere Sprache.“ So kommentieren viele Menschen Situationen, in denen es mit der deutschen Sprache nicht ganz geklappt hat. Insbesondere die Verwendung von Schimpfwörtern, Anglizismen und Fremdwörtern machen immer wieder Probleme. Wir nutzen diese Wörter alle. Wer gutes Deutsch sprechen und schreiben möchte, sollte sich über die Rolle dieser Wörter in der deutschen Sprache klar werden: D.h. man sollte Probleme und Wirkung abschätzen können.