Über den Autor/die Autorin

Alexandra von Plüskow - Kaminski

Alexandra von Plüskow-Kaminski ist Grundschullehrerin. Sie arbeitet in Abordnung des Landes Niedersachsen als Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis. Derzeit absolviert sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur systemischen Coachin und Prozessbegleiterin.

Sommerferien-Spaß zu Hause

von Alexandra von Plüskow - Kaminski



© stock.adobe.com / Kneschke, Robert
Tipps für Ferien daheim

Ferien zu Hause? Warum nicht – denn im eigenen Umfeld lässt sich einiges unternehmen.
Unsere Autorin Alexandra v. Plüskow-Kaminski hat für Kinder und Jugendliche ihre Top 10 zusammengestellt.

1. Mein Kraftort

Suche dir einen Kraftort in der Natur. Dort kannst du einfach auftanken. Setze dich dort hin und lausche, schaue, rieche, fühle. Schreibe deine Eindrücke in ein Notizbuch.

2. Yoga in der Natur

Ob im Park, im Garten oder im Wald. Yoga kannst du überall machen. Wie wäre es mit einfachen Übungen wie dem Baum oder dem Berg? Weitere Übungen findest du zum Beispiel hier:

-> Easy Yoga für Kids

3. Wanderung oder Radtour mit Picknick

Ein Ausflug macht noch mehr Spaß, wenn es ein Picknick gibt. Dieses kann zum Beispiel durch einen gemeinsamen Marktbesuch aufgepeppt werden. Besonders lecker sind bunte Spieße mit Käse oder Würstchen, Gemüse oder mit Obst. Smoothies aus Früchten und Chiasamen kannst du in kleine Fläschchen abfüllen.

Viele Ideen für die Lunchbox findest du beispielsweise hier:

-> Ganz easy Pause - Die besten Familienrezepte für Schule, Kita und unterwegs

Sucht euch dann gemeinsam ein Ausflugsziel in eurer Umgebung und einen Picknickplatz. Oder ihr plant ein „Mitternachts-Picknick“. Wenn es dunkel ist, setzt ihr euch mit euren Eltern auf eine Picknickdecke in den Garten, auf den Balkon oder in den Park und schaut beim Essen gemeinsam in die Sterne.

4. Auf Tour mit Lamas, Alpakas oder Eseln

Die Wanderung mit Lamas war eines unserer Highlights im vergangenen Jahr. Inzwischen wird dies vielerorts angeboten. Zuvor wird ein Termin vereinbart und die Strecke abgesteckt. Für uns war es ein tolles Erlebnis, gemeinsam mit den Lamas durch die Natur zu wandern. Jedes der Lamas hatte einen eigenen Charakter. So gab es ein Leit-Lama, eine „Quasselstrippe“, ein verfressenes Lama und ein verspieltes Lama.
Und wenn du danach noch Lust zum Lesen hast – die Bücher aus der Lotta-Leben-Reihe sind ein Vergnügen für Jung und Alt:

-> Mein Lotta-Leben (8). Kein Drama ohne Lama

5. Buchstaben-Suche im Quartier

Nimm dein Smartphone mit und auf geht’s auf die Buchstaben-Suche im eigenen Umfeld. Auf Plakaten, Mülltonnen, Schildern etc. findest du verschiedene Buchstaben. Zurück zu Hause druckst du diese aus und legst Wörter daraus. Wer findet die meisten Wörter?

6. Steine sammeln und bemalen

Steine kann man nur am Strand sammeln? Weit gefehlt, in der Natur finden sich die tollsten Steine. Aus diesen kannst du tolle kleine Kunstwerke gestalten. In der Regel brauchst du dafür nur Acryl- oder Plakatfarben, Pinsel und ganz viel Fantasie. Achtung: Die Farben kannst du aus deiner Kleidung häufig nicht rauswaschen. Deshalb benötigst du einen Schutz für deine Kleidung.
Ideen zum Basteln mit und Bemalen von Steinen findest du zum Beispiel hier:

-> Steine bemalen für Kinder

-> Lustige Stein-Monster für kleine Künstler

7. Auf in die Natur mit Apps

In der freien Natur kannst du zum Beispiel Vögel und Insekten beobachten und bestimmen. Häufig ist das gar nicht so leicht. Inzwischen brauchst du nicht mehr ein Buch mitzunehmen, um die Tiere zu bestimmen, sondern kannst eine App zu Hilfe nehmen.
Schöne Apps sind beispielsweise:

Picture Insect – Insekten ID
und
NABU Vogelwelt

Und wenn du doch lieber ein Buch mitnimmst, dann ist dieses beispielsweise ein Tipp für die Erkundung der Natur draußen:

-> Kindernaturführer - Welcher Gartenvogel ist das?

-> Kindernaturführer - Was krabbelt denn da?

8. Draußen-Kunst

Ob im Garten, im Park oder auch am Ufer – mit Naturmaterialien kannst du auf den Boden die schönsten Muster legen oder auch kleine Figuren gestalten. Dafür brauchst du keine Anleitung. Lass dich einfach auf die Dinge, die du in der Natur findest, ein und lege drauflos. Du kannst auch mit deiner Familie oder mit einem Freund oder einer Freundin ein gemeinsames Bild gestalten.

9. Alte Draußen-Spiele neu entdeckt

Ob Boccia, Wikingerschach, Federball, Seilspringen oder Gummitwist – die Kombi aus Bewegung und Spiel in der Natur macht gleich doppelt so viel Spaß.
Mein Favorit in diesem Sommer ist der Hula-Hoop-Reifen:

-> Das Hula-Hoop-Workout

-> Geht raus, spielen! (Spielesammlung)

10. Sonnenaufgang

Zu unseren schönsten Erlebnissen im letzten Sommer gehörte der gemeinsam angeschaute Sonnenaufgang. Hierzu braucht man einen schönen Platz, wo man den Sonnenaufgang gut betrachten kann. Ausgestattet mit warmen Klamotten, einer Kanne Tee und einem kleinen Picknick sowie ggf. Picknickstühlen und einer Decke ist dies ein großes Wunder der Natur, das lange in der Erinnerung bleibt – und von dem man lange zehrt.

Und noch Tipps für Regentage:

Writing Prompts

Nimm dir drei Gegenstände aus deinem Zimmer oder aus eurem Haushalt. Lege sie zum Beispiel auf den Tisch, betrachte sie gut und schreibe eine Geschichte oder ein Gedicht zu diesen drei Gegenständen.
Bei schreibjedentag findest du auf Instagram nahezu täglich Schreibimpulse, mit deren Hilfe du eigene kleine Texte schreiben kannst.

Lesen

Es gibt so viele tolle Kinder- und Jugendbücher. Wenn du Inspirationen suchst, dann kannst du beispielsweise bei „Lass mal lesen“ tolle Tipps finden.

Zwei Bücher möchte ich dir aber empfehlen. Sie eignen sich für Jungen und Mädchen ab zehn Jahren. Die Fragen aus dem Buch „Frag dich mal!“ kannst du auch zusammen mit Freundinnen und Freunden und deiner Familie beantworten.

-> Dein bester Freund? Bist du!

-> Spring in eine Pfütze! Frag dich mal!

Postcrossing

Wenn du nicht in die weite Welt reist, dann hole sie dir in deinen Briefkasten. Postcrosserinnen und Postcrosser aus der ganzen Welt tauschen auf der Plattform „Postcrossing“ Postkarten:

https://www.postcrossing.com

Dafür registrierst du dich dort am besten mit Unterstützung deiner Eltern. Dann heißt es zunächst einmal, selbst Postkarten zu schreiben. Per Zufallsgenerator bekommst du Adressen aus verschiedenen Ländern. An diese Adressen verschickst du Postkarten, die in der Regel auf Englisch geschrieben werden. Sind diese angekommen, registrieren deine Adressaten die Postkarten – und fortan bekommst du Postkarten. Schau dir einmal die bunten Briefmarken an! Das sind teilweise richtige Kunstwerke.

… und für Mamas und Papas habe ich auch noch einen Buchtipp:

Honigperlen. Warum dein Leben süßer ist, als du denkst von Melanie Pignitter. Die Bloggerin von www.honigperlen.at sammelt hier wertvolle Gedanken für den Alltag, der an manchen Stellen so herausfordernd ist. Absolut geeignet für einen Lesesommer daheim.

Folgt unserer Autorin auf Instagram: a.plueskowkaminski

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