Über den Autor/die Autorin

Alexandra von Plüskow - Kaminski

Alexandra von Plüskow-Kaminski arbeitet als Lehrerin an der Grundschule Deutsch Evern und als Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis. Sie war mehrere Jahre als Fachberaterin für die Landesschulbehörde Lüneburg tätig und verfasst Texte zu pädagogischen Themen für verschiedene Magazine und Verlage.

Was kommt in die Schultüte?

von Alexandra von Plüskow - Kaminski



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Mancherorts in Deutschland nennt man sie Zuckertüte, in anderen Orten wiederum Schultüte. Gemeint ist jedoch in beiden Fällen ein und dasselbe: Die spitz zulaufende Tüte, die bereits seit knapp zweihundert Jahren unseren Erstklässlerinnen und Erstklässlern den Schulbeginn versüßen soll.

Doch - wie sollte diese sinnvoll gefüllt werden? Tipps für den Inhalt des wichtigen Schulbegleiters nennt der folgende Beitrag.


Süßer Inhalt für die Schultüte

Egal ob gebastelt oder gekauft - am besten besorgen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Schultüte schon vor den Sommerferien. Klassischerweise wurde die Schultüte mit Süßigkeiten befüllt. Auch heute noch ist es Tradition, Naschwerk in die Schultüte zu füllen. Da es am ersten Schultag wärmere Temperaturen geben kann, sollte dieser Inhalt möglichst nicht aus Schokolade bestehen. Diese könnte dann schmelzen und zu Enttäuschungen führen. Kleinere Leckereien wie etwa Traubenzucker, Lollies, Bonbons oder Gummizeug lassen sich gut verpacken und sind auch nicht so schwer.

Gesund - und trotzdem lecker

Zu viel Süßes sollte allerdings nicht in der Schultüte zu finden sein. Knabbereien wie etwa Reis- oder Salzgebäck oder auch Müsliriegel oder Trockenobst bereiten auch Freude. Gerne gesehen ist auch Studentenfutter. Obst, das Ihr Kind gerne isst, kann ebenfalls in der Schultüte stecken.

Praktisches für die Schultüte

Neben Essbarem können in der Schultüte auch praktische, kleine Gegenstände sein. Wie etwa ein schönes Radiergummi oder ein Anspitzer. Ein besonderer Bastelklebstift oder auch Stifte sind sicher eine gute Überraschung für Ihr Kind. Überlegen Sie gezielt, welche Kleinigkeiten Ihr Kind noch für die Schule benötigt und welche davon gut in die Schultüte passen. Das können beispielsweise ein Lineal, ein kleiner Malblock oder ein schönes Notizheft sein. Schön ist es auch, einen kleinen Bilderrahmen einzustecken, in dem Ihr Kind sein Foto von der Einschulung rahmen kann.

Eine kleinere Brotdose oder eine Trinkflasche passt ebenso in die meisten Schultüten hinein.

Schönes für die Schultüte

Denken Sie auch an Kleinigkeiten, die Ihrem Kind einfach nur Freude bereiten. Es mag puzzeln? Dann stecken Sie ein Mini-Puzzle ein. Es hat ein Hobby? Vielleicht findet sich ein kleines Büchlein darüber oder ein kleines Accessoire dafür. Auch ein kleines Tütchen mit Badezusatz oder eine Malseife bereitet Freude.

Schön sind ebenso ein kleiner Ball, ein kleines Kuscheltier, ein Schlüsselanhänger oder ein Büchlein für Erstleser und Erstleserinnen, das kleine Bilder zum gemeinsamen Lesen beinhaltet.

Auf das Gewicht der Schultüte achten

Befüllen Sie die Schultüte vorab probeweise. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu schwer ist. Sollte dies doch der Fall sein, sodass es Ihrem Kind Mühe bereiten würde, diese zu tragen, so ist es ein bewährter Trick, die Schultüte unbefüllt mit zur Einschulung zu nehmen und den Inhalt vorher gemeinsam auszupacken oder diese nach der Einschulung zu befüllen und dann erst zu öffnen. Denn ein Zubehör darf auf dem Einschulungsfoto nicht fehlen: die gute, alte Zucker- oder Schultüte!

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