Mit Respekt und Liebe erziehen - Warum Bestrafung bei Kindern nicht hilft ... und was Sie stattdessen tun sollten

Produktinformationen

Maße 29,6 x 42,0 cm
Seiten 300
Verlag mvg Verlag
ISBN 978-3-86882-599-2
Autor Shefali Tsabary

Beschreibung

Stille Treppe, Hausarrest, Handyverbot: Allzu schnell ist man als Elternteil mit seinem Latein am Ende und greift zum Mittel der Bestrafung. Doch damit wird sich das Verhalten des Kindes nicht dauerhaft verbessern, denn mit Bestrafung versuchen wir nur, das Problem oberflächlich zu lösen. Da die Strafe in keinem direkten Zusammenhang zum Fehlverhalten des Kindes steht, kann es keine sinnvolle Verknüpfung herstellen und wird sein Verhalten nicht ändern, sondern nur wütend auf die aus seiner Sicht unfairen Eltern sein. Der eigentliche Grund für das Verhalten wird nicht gelöst.
Nur wenn das Kind die natürlichen Konsequenzen seines Tuns sieht und mit den Folgen konfrontiert wird (zum Beispiel zu spät zur Schule kommt, weil es den Bus wegen Trödelns verpasst hat), lernt es daraus, eigenverantwortlich zu handeln. Aufgabe der Eltern ist es, diesen Entwicklungsprozess ihres Kindes zu akzeptieren und zu fördern, damit sie eine enge Verbindung mit ihrem Kind eingehen können. Dieses Buch hilft dabei, dem Kind einen Sinn für Selbstverantwortung beizubringen und so zu einer von Respekt und Liebe geprägten Beziehung zu gelangen.

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Respekt – Wo hört Toleranz auf?
Wir leben in einer sehr freien Gesellschaft. Die Möglichkeiten, aus denen jeder einzelne wählen kann, sind immens. Er kann seine eigene Lebensform entfalten, ganz gleich ob es sich um die Berufswahl, die Religionsfreiheit, um die freie Meinungsäußerung oder andere persönliche Vorlieben handelt. So viel Freiheit führt zu einer starken Differenzierung und zu einer großen Vielfalt. Die Menschen in einer freien Gesellschaft können nur dann in Frieden zusammen leben, wenn es gleichzeitig ein hohes Maß an Toleranz gegenüber anderen Lebensformen gibt und jeder die individuellen Besonderheiten des anderen respektiert. Andererseits muss diese Toleranz auch ihre Grenzen haben, um nicht wahllos ins Beliebige auszuufern: Es kann nicht bedeuten, dass wir blind werden für Strukturen, die Intoleranz fördern.

Werte vermitteln: Wie aus Kindern starke Persönlichkeiten werden
Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen, Empathie und Toleranz, Offenheit und Neugier – das sind Werte, die wohl fast alle Eltern ihren Kindern gern mit auf den Weg geben möchten. Aber wie bilden sie sich? Ist ein aufrechter Charakter nur eine Frage der Gene? Oder können Eltern ihren Kindern aktiv dabei helfen ein stabiles Wertegerüst zu entwickeln?