Don Bosco MiniSpielothek - Die 50 besten Anti-Mobbing-Spiele

Produktinformationen

Schulform
Grundschule
Maße 27,9 x 42,0 cm
Seiten 72
Verlag Don Bosco Medien
ISBN 978-3-7698-2260-1
Auflage 2. Aufl.
Autor Robert Rossa, Julia Rossa

Beschreibung

Das Spektrum reicht vom Hänseln, Beschimpfen und Drohen bis zum gezielten Vorenthalten von Informationen, Rufschädigung und Erpressung: Mobbing unter Schülern ist ein echtes Problem, die psychischen und psychosomatischen Folgen sind schwerwiegend. Lehrer, Mediatoren und Therapeuten finden in diesem Pocket die 50 besten Anti-Mobbing-Spiele zum Einsatz in der Grundschule, bei sozialen Kompetenztrainings oder in der Jugendpsychotherapie: Präventionsspiele, Spiele zur Konfliktlösung und Ausgrenzungsvermeidung, Spiele gegen Beleidigungen und Beschimpfungen, Übungen zum Verständnis der Opferrolle und Spiele zum Enttarnen der Täterrolle.

Zugehörige Magazinartikel

Vom Opfer zum Täter - Mobbing ist kein Kavaliersdelikt!
Beim Mobbing gibt es einen Täter und ein Opfer. Das ist die weit verbreitete Meinung und meist erscheint es auf den ersten Blick auch so, als ob sich beide Rollen klar identifizieren lassen. Doch meist ist der Verursacher einer Mobbing-Situation auch selbst ein Opfer und oft wird überhaupt erst dadurch zum Mobber. So werden aus Opfern Täter. Deswegen lohnt es sich bei Mobbing-Delikten ganz genau hinzusehen.

Straftaten an der Schule – aktuelle Fakten und Perspektiven der Prävention
Gewalt unter Schülern und sogar gegen Lehrer gehört heute zum traurigen Alltag an vielen deutschen Schulen. Die Zahl der Straftaten steigt besorgniserregend an. Einige Städte und Regionen wie zum Beispiel Berlin und Nordrhein-Westfalen tun sich dabei in den Statistiken besonders hervor. Andere Länder haben das Problem offenkundig weitaus besser im Griff. Meist handelt es sich bei den Taten um minder schwere Handlungen wie leichte Körperverletzungen. Auch kleinere Drogendelikte, rechtsextrem motivierte Vorfälle und Straftaten der Kategorie „gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ sind weit verbreitet. Gravierende Gewalttaten spielen dabei jedoch keine herausragende Rolle und auch Intensiv- oder Mehrfachtäter sind glücklicherweise eine sehr seltene Ausnahmeerscheinung.

Grenzen bei Scherzen
Zunächst einmal ist gemeinsames Lachen positiv. Es wirkt sich günstig auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden aus, weil Stresshormone reduziert werden. In einer Klassengemeinschaft, in der gelacht wird, werden Spannungen und Konflikte leichter abgebaut. Gleichzeitig kann es das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kreativität steigern. Leider haben auch viele Scherze und Witze das Potenzial kränkend zu sein oder gehen auf Kosten einzelner Personen.