Pubertät in Sicht - So begleiten Sie Ihr Kind zwischen 9 und 13

Produktinformationen

Maße 26,7 x 42,0 cm
Seiten 288
Verlag Brunnen-Verlag, Gießen
ISBN 978-3-7655-0983-4
Auflage 3. Aufl.
Autor David Arp, Claudia Arp
Übersetzer Renate Hübsch

Beschreibung

Kinder werden heute schneller "groß" als noch vor einer Generation. Die ersten dunklen Wolken des heraufziehenden Sturms Pubertät können sich schon bemerkbar machen, wenn die Kinder gerade mal im zweiten Schuljahr sind. Das Alter zwischen 9 und 13 gilt als die "übersehenen Jahre" - Zeiten, in denen Kinder noch als pflegeleicht gelten und keine allzu großen Erziehungsbemühungen herausfordern. Hatten wir gedacht.
Für Kinder sind diese "Lückenjahre" eine herausfordernde Zeit. Denn sie bewegen sich in einem Zwischenland zwischen der Geborgenheit der Kindheit und der verlockenden, aber auch verunsichernden Welt der Heranwachsenden. Unvorhergesehene Stimmungsausraster oder Zickigkeiten können da schon mal vorkommen. Handystress, Mobbing in der Schule, Diskussionen über Outfit und Freizeitaktivitäten ... Das kann auch Eltern verunsichern.
Wie können Sie als Eltern Ihr Kind in dieser herausfordernden Zeit verstehen und gut begleiten? Wie können Sie Gelassenheit bewahren, auch wenn schon mal die Fetzen fliegen oder Ihr Kind sich vor Ihnen verschließt?
Dieses Buch setzt auf den Beziehungsfaktor. Und verrät, wie Sie Ihrem Kind die nötige Geborgenheit und Sicherheit, aber auch die nötige Freiheit geben, damit es den Übergang ins Jugendalter selbstbewusst meistert.

Zugehörige Magazinartikel

Null Bock auf nichts
Eigentlich stammt dieser Spruch aus den 80er Jahren, aber manche Eltern finden ihn zu ihrem Leidwesen plötzlich bei den eigenen Kindern im Verhalten wieder. Das Zimmer wird nicht aufgeräumt, der Ranzen landet nach dem Schulbesuch in der Ecke, die Schulleistungen sinken ab. Freunde sind vielleicht abgeschrieben oder man trifft sich plötzlich irgendwo und die Eltern werden nicht informiert.

Müssen Kinder heute wieder Struktur und Ordnung lernen?
Kinder lieben das Chaos. Erst nach und nach erwerben sie die Fähigkeit, Ordnung und Struktur in der Welt zu erkennen, die sie umgibt. Und sie lernen, diese Gesetzmäßigkeiten selbst auf ihr Umfeld anzuwenden. Sie lernen dies allerdings nur, wenn sie auch entsprechend gefordert und gefördert werden.

Pubertät: Lernen trotz Baustelle im Kopf
In der Pubertät ist alles anders – Kinder, die zuvor liebevoll und anschmiegsam waren, werden schweigsam und kurz angebunden. Das Zu-Bett-Gehen verschiebt sich immer weiter nach hinten und morgens kommen die Jugendlichen nur schwer aus den Federn. Vor allem: Mädchen und Jungen suchen sich neue Rollen und Identitäten auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden – und lösen sich dabei zunehmend vom Elternhaus ab.