Didaktik Werbung im Kunstunterricht Moderne Werbeformen an der Schnittstelle von Marke, Event und Kunst und ihre Relevanz für eine zeitgenössische Ästhetische Bildung

Produktinformationen

Maße 29,2 x 42,0 cm
ISBN 978-3-643-12178-3
Verlag LIT Verlag

Beschreibung

Anknüpfend an aktuelle Forschungsdiskussionen, leistet die vorliegende Untersuchung einen Beitrag zur Bestimmung der Relevanz des Gegenstands Werbung im Rahmen einer zeitgenössischen Ästhetischen Bildung. Dabei wird an die Visuelle Kommunikation der 1970er Jahre - kritisch - angeknüpft. Unterrichtseinheiten der Autorin zu den Werbemaßnahmen der Firma Benetton sowie zur Bildform des Culture-Jamming liefern die empirische Basis, um moderne Werbestrategien im kulturellen Kontext in den Blick zu nehmen und nach der Rezeption solcher Entwicklungen durch Schule und Gesamtgesellschaft zu fragen. Die Autorin legt dar, inwieweit der Atmosphärenbegriff, die Rezeption von Erfahrungsräumen gegenüber der Entzifferung von Inhalten an Bildungsrelevanz gewinnt.

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>Wenn Kaufentscheidungen anstehen informieren sich Kinder und Jugendliche vorab über Produkte wie selbstverständlich im Internet. Als Quelle dienen meist Bewertungen anderer Nutzer in sozialen Netzwerken, zum Beispiel YouTube-Videos, die von Privatpersonen produziert wurden. Ihre Inhalte werden im Unterschied zur Werbung von Unternehmen als authentisch und sympathisch empfunden. Sie genießen daher eine hohe Glaubwürdigkeit. Inzwischen handelt es sich jedoch bei den Inhalten immer häufiger nicht mehr um echte Verbrauchermeinungen, sondern um gekaufte Bewertungen. Die Filmemacher stellen die Produkte natürlich gerne sehr positiv dar, weil sie schlicht dafür bezahlt werden. Das ist vor allem deswegen problematisch, weil Kinder und Jugendliche oft nicht mehr unterscheiden können, ob es sich noch um Unterhaltung oder schon um Werbung handelt.