Bergedorfer® Unterrichtsideen - Mediensucht - Abhängigkeit von digitalen Medien erkennen und vorbeugen (5. bis 10. Klasse)

Produktinformationen

Schulform
Sekundarstufe, Sekundarstufe I
Klassenstufe 5. Schuljahr bis 10. Schuljahr
Seiten 99
Verlag Persen Verlag in der AAP Lehrerwelt
ISBN 978-3-403-23557-6
Autor Heinz Strauf

Beschreibung

Für die "Generation Smartphone" ist der alltägliche Umgang mit Internet, Handy und Tablet selbstverständlich. Dass ein exzessiver Umgang mit den digitalen Medien auch Gefahren birgt, ist den Jugendlichen oft nicht bewusst. Dabei gibt es immer mehr Schüler, die von Computer und Co. nicht mehr loskommen: Das nächste Level eines Onlinespiels zu schaffen oder den Chat mit Internetbekanntschaften fortzuführen, ist für einige Teenager plötzlich wichtiger als Freunde zu treffen oder zum Fußballtraining zu gehen.

Auch die Schulnoten leiden häufig unter dem übermäßigen Medienkonsum.

Mithilfe dieses Bandes, der Grundlagenwissen zum Thema Mediensucht bietet, können Sie sich eingehend über die Problematik informieren und Ihre Schüler auf die Risiken im Umgang mit den digitalen Medien hinweisen. Zahlreiche Arbeitsblätter verdeutlichen anhand von Alltagsbeispielen, wie Mediensucht sich auswirkt und regen die Jugendlichen zur Selbstreflexion an.

Zugehörige Magazinartikel

Lifestage, Snapshat & Whatsapp - wo bleibt die zwischenmenschliche Nähe?
Jüngste Studien zum Medienverhalten Jugendlicher sind alarmierend. Sie bestätigen im Wesentlichen, was viele Eltern, Pädagogen und Erzieher schon seit geraumer Zeit befürchten: Durch die exzessive Medien-Nutzung wird das Soziale zunehmend verdrängt. Die konkreten Auswirkungen machen sich heute bereits bemerkbar. Man trifft zum einen immer häufiger auf einen eklatanten Mangel an Empathie und Konfliktfähigkeit, zum anderen nehmen narzisstische und egoistische Verhaltensweisen deutlich zu. Zudem ist kritisch zu bewerten, dass Jugendliche und junge Menschen immer weniger das Bedürfnis verspüren, sich mit dem realen Leben auseinanderzusetzen. Sie flüchten sich lieber in virtuelle Welten und empfinden diese nicht selten als attraktivere Alternative.