Die Berufsfachschule zum Übergang in eine Ausbildung aus sozialpädagogischer Perspektive. Welche Bedingungen entscheiden über das Gelingen der neuen Schulform?

Produktinformationen

Schulform
Berufsfachschule
Seiten 100
Verlag GRIN Verlag
ISBN 978-3-346-20515-5
Autor Maike Gehlert-Orth

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Pädagogik - Sozialpädagogik, Note: 1,3, Hochschule RheinMain, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorarbeit klärt die Leitfrage: Welche Bedingungen müssen innerhalb des Schulsystems und der neuen Schulform geschaffen werden, beziehungsweise welche Bedingungen des Schulsystems müssen verändert werden, damit junge Menschen ohne oder mit Hauptschulabschluss in der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung ihre persönlichen, beruflichen Ziele entwickeln und erreichen können? In den Blick geraten dadurch die Lebensbedingungen der jungen Menschen zuhause und in der Schule, die die persönliche Entwicklung und Entfaltung und das formelle Lernen in der Schule möglich machen, behindern oder gänzlich verhindern.

Im nächsten Schritt soll die Lebenswelt der Adressatengruppe vertieft analysiert werden. Zur theoretischen Untermauerung werden in den darauffolgenden Abschnitten sowohl das Bewältigungskonzept nach Lothar Böhnisch, als auch der Empowerment-Ansatz nach Norbert Herriger vorgestellt und die für die Adressatengruppe relevanten Aspekte auf deren Ausgangslagen hin transferiert.

Ziel ist die Ableitung von Konzeptionsgrundlagen in Form von Handlungsempfehlungen an die sozialpädagogischen Fachkräfte in Kombination mit einer kleinen methodischen Anregung, die als Entwicklungsgrundstein gesehen werden kann.

Ab dem Schuljahr 2020/2021 kommt auf viele Berufsbildende Schulen in Hessen eine neue Schulform zu, an deren Erprobung bisher nur einzelne, wenige Schulen beteiligt waren. Das vorausgegangene Pilotprojekt wurde mit relativer Eile umgesetzt und dann aber mit erheblichem wissenschaftlichem Aufwand begleitet. Es drängt sich die Frage auf, ob es damit getan sein kann, Kompetenzen zu fördern, berufliche Orientierung zu bieten und bei den Bewerbungen zu helfen. Vor allem, wo es zumindest ähnliche Konzepte an den abgebenden Schulen doch auch gibt. Aber warum gelangten diese jungen Menschen nicht in Ausbildung? Und wollten sie dort überhaupt hin?