Der personifizierte Tod als Gesprächspartner im zeitgenössischen Bilderbuch - Über "Ente, Tod und Tulpe" von W. Erlbruch. Magisterarbeit

Produktinformationen

Schulfach Deutsch
Seiten 48
Verlag GRIN Verlag
ISBN 978-3-346-14398-3
Autor Anonym

Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Grundschulpädagogik Fachbereich Deutsch), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit geht der Frage auf den Grund, ob die Darstellung des personifizierten Todes als Gesprächspartner im neueren Erzählkonzept dem Kind gerecht wird und von einer qualitativ erweiterten Zugangsweise zum Thema Sterben und Tod ausgegangen werden kann. Anhand einer ausführlichen Bilderbuchanalyse soll in Verbindung mit den Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie zum kindlichen Todeskonzept hierzu eine Aussage getroffen werden.

Bilderbücher bieten einen sicheren Rahmen zur behutsamen Annäherung und Beschäftigung mit den Themen Sterben und Tod. Zur Annäherung an den diffusen Begriff Tod rückt Erlbruch in seinem Bilderbuch "Ente, Tod und Tulpe" den personifizierten Tod ins Zentrum des Geschehens. Nach dem ersten Schock entpuppt sich dieser als freundlicher Begleiter, angenehmer Gesprächspartner und Vermittler im Übergang vom Leben zum Tod der Ente.