Nur ein "moralischer Krebsschaden"?

Zur Inszenierung des Skandals um die Homosexualität Röhms

Beitrag

Produktinformationen

Produktnummer OD200031012717
Schulform
Berufsschule, Fachschule, Hauptschule, Hochschule, Integrierte Gesamtschule, Mittelschule, Oberschule, Realschule, Realschule plus, Regelschule, Regionale Schule, Sekundarschule, Sekundarstufe II
Erschienen am 01.03.2014
Schulfach Geschichte
Dateiformat PDF-Dokument
Dateigröße 953,4 kB
Seiten 4
Autoren/Autorinnen Julia Kulbarsch-Wilke

Beschreibung

In der Nacht des 30. Juni 1934 wurden der SA-Führer Ernst Röhm verhaftet und bis zu 200 weitere Personen durch SS und Reichswehr ermordet. Es war ein Präventivschlag Hitlers, denn die SA drohte, zu mächtig zu werden, und forderte die ausgebliebene soziale Revolution ein. Als Grund für die Mordaktion diente ein inszenierter Putschversuch. Die nachträgliche Skandalisierung von Röhms Homosexualität sollte das Vorgehen gegenüber der Bevölkerung rechtfertigen. Die Schülerinnen und Schüler (Klasse 9/10) arbeiten die Skandalisierung heraus, indem sie die zeitgenössischen Medien analysieren.

(UE Sek I/Mat Sek II)